Algen: Sorten, Anwendung und Herkunft
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Welche Algen kommen grundsätzlich zur Nahrungsergänzung infrage?
Während Algen wie Nori oder Wakame insbesondere in der (japanischen) Küche Verwendung finden, gibt es einige Mikroalgen, die in Pulver- oder Tablettenform zunehmende Bedeutung als Nahrungsergänzungsmittel erlangen. Bekannteste Vertreter sind Spirulina und Chlorella, deren Nährstoffreichtum bereits in den 1970er Jahren durch die Vereinten Nationen hervorgehoben wurde. Daneben spielen aber auch das aus der Mikroalge Haematococcus Pluvialis gewonnene Astaxanthin und die im Salzwasser wachsende Rotalge Irish Moss bzw. Sea Moss eine immer wichtigere Rolle in der Ernährung gesundheitsbewusster Menschen weltweit.
Welche Eigenschaften und Inhaltsstoffe haben Mikroalgen und Knorpeltang?
Mikroalgen wie etwa Chlorella-Algen enthalten eine ganze Reihe biologisch wertvoller Substanzen. Hierzu zählen mehrfach ungesättigte Fettsäuren, hochwertige Proteine aber auch Mineral- und sekundäre Pflanzenstoffe wie Chlorophyll und Carotinoide und die wichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie alle wasserlöslichen Vitamine, wie beispielsweise Vitamin C und B6. Ihre essenziellen Aminosäuren stehen den hochwertigen Proteinen von Ei und Soja in nichts nach.
Die Mikroalge Spirulina (wissenschaftlicher Name Arthrospira) ist eine Gattung der Cyanobakterien, die gemeinhin auch als Blaualgen bezeichnet werden. Sie gilt aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts und der vielen wertvollen Inhaltsstoffe als Superfood der ersten Stunde.
Irish Moss oder Sea Moss kommt hingegen nicht im Süßwasser, sondern im Salzwasser vor und ist eine Rotalge der nordatlantischen Küsten, die auch in der Nord- und Ostsee vorkommt. Sie wird zur Gewinnung von Carrageen kultiviert und enthält daneben viele wertvolle Inhaltsstoffe. So ist sie zum Beispiel reich an Omega 3 Fettsäuren und den Vitaminen A, C und D. Außerdem enthält Sea Moss viele Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Eisen, Jod und Zink und hat zudem einen hohen Gehalt an Vitaminen, wie etwa A, E, F, K sowie an Kalium, Schwefel und Jod.
Die hier aufgeführten Algen gelten als nährstoffreiche Lebensmittel mit hohen Mengen an wertvollen Nährstoffen. Sie enthalten viele Ballaststoffe und Vitamine sowie Mineralstoffe wie Magnesium und Zink. Auch Jod ist in ihnen enthalten. Zudem liefern Algen eine Extraportion Chlorophyll. Noch dazu enthalten Nori und Chlorella-Algen erhebliche Mengen an Vitamin B12 und sind daher eine gut geeignete alternative Nährstoffquelle für Veganer.
Wie nimmt man Algen und Algenprodukte am besten zu sich?
Mikroalgen wie Spirulina und Chlorella können entweder in Form von Presslingen oder als Pulver in Smoothies, Getränke oder Speisen eingemischt und verzehrt werden. Aus unserem handverlesenen, getrockneten Sea Moss lässt sich mit geringem Aufwand ein frisches Gel herstellen, das sowohl verzehrt als auch äußerlich angewendet werden kann.
Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln ist auch hier entscheidend, dass die empfohlene Tagesdosierung eingehalten wird. So können Sie unsere Algen und Algenprodukte optimal in Ihre Ernährung integrieren. Für Algen sind in der EU keine gesundheitsbezogenen Angaben zugelassen; die genannten Punkte beschreiben Inhaltsstoffe und Verwendung.
Über den Autor
Kilian Lamothe, Geschäftsführer von Green Helpers. Mit Green Helpers bringt er vegane Nahrungsergänzung auf den Markt, die im Labor auf Reinheit und Gehalt geprüft wird. In den Beiträgen dieses Blogs erklärt er Inhaltsstoffe und Herkunft sachlich und hält sich bei gesundheitsbezogenen Aussagen streng an die geltenden Vorgaben.