Pflanzenöle: Anwendung und Herkunft im Überblick
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Wofür werden Öle im Nahrungs- und Nahrungsergänzungsbereich verwendet?
Speiseöle bestehen im Wesentlichen aus Fettsäuren, deren Zusammensetzung sich je nach Pflanze deutlich unterscheidet. Einige ungesättigte Fettsäuren gelten als essenziell: Der Körper kann sie nicht selbst bilden, sie müssen also über die Nahrung aufgenommen werden. Dazu zählen die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure sowie die Omega-6-Fettsäure Linolsäure.
Ernährungsfachgesellschaften empfehlen, gesättigte Fettsäuren nur in begrenztem Umfang aufzunehmen und stattdessen häufiger zu pflanzlichen Ölen mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren zu greifen – vor allem zur einfach ungesättigten Ölsäure sowie zu den mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Eine Übersicht über unsere Öle findest du in der Kategorie Omega-3 & Pflanzenöle.
Was sind ätherische Öle?
Ätherische Öle werden aus unterschiedlichen Pflanzen und Pflanzenteilen gewonnen. Das können z.B. Rinden, Blätter, Wurzeln oder Blüten sein. Ätherische Öle sind demnach in einer Flüssigkeit konservierte Pflanzendüfte, die das charakteristische Duftprofil der Ausgangspflanze tragen. Meistens werden ätherische Öle durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Eine gute Qualität eines ätherischen Öls ist vor allem daran zu erkennen, dass es frei von Zusätzen und damit 100 % naturrein ist. Bei Green Helpers achten wir bei ätherischen Ölen auf genau diese naturreine Qualität ohne Zusätze.
Verwendet werden sie sowohl in Hautpflegeprodukten als auch als Duftstoff und teils zur oralen Einnahme.
Neben kaltgepressten nativen Ölen im klassischen Nahrungsergänzungsbereich werden also auch ätherische Öle vielfältig verwendet – sowohl für die äußere Anwendung als auch für den Verzehr. So wird beispielsweise Oreganoöl wegen seiner charakteristischen Inhaltsstoffe geschätzt. Es enthält Verbindungen wie Carvacrol, Thymol und Rosmarinsäure. Insgesamt betrachtet ist die Vielfalt ätherischer Öle immens. Je nach Pflanze unterscheiden sie sich deutlich in Duft und Aroma.
Lavendelöl enthält eine Vielzahl an Einzelverbindungen. Am intensivsten untersucht sind bislang Linalool und Linalylacetat. In Hautpflegeprodukten kommen diese Inhaltsstoffe häufig zum Einsatz.
Für die Qualität ätherischer Öle sind verschiedene Voraussetzungen unverzichtbar. Hier ist vor allem eine möglichst hohe Qualität der Ursprungspflanze und ein schadstofffreier Anbau zu nennen. Denn je geringer die Pflanze belastet ist, desto hochwertiger ist das ätherische Öl, das aus ihr gewonnen wird.
Welche Anwendungsbereiche für Öle gibt es?
Öle im Nahrungsergänzungsbereich – etwa Schwarzkümmelöl – können in Smoothies oder Getränke eingemischt oder z.B. als Salatöl verwendet werden. Was es mit Nigella sativa genau auf sich hat, liest du im Beitrag Schwarzkümmelöl Wirkung: Der große Überblick zu Anwendung & Studien. Ätherische Öle können als Duftöle zur Aromapflege, als Inhalation, als Badezusatz oder in der Hautpflege eingesetzt werden.
Essenzen aus Lavendel oder Eukalyptus werden traditionell auch als Zusatz für Inhalationen und Dampfbäder verwendet.
Ätherische Öle kommen in vielen Haut- und Haarpflegeprodukten zum Einsatz. Wissenschaftlich sind sie allerdings längst noch nicht vollständig erforscht. Umso wichtiger ist bei Produkten mit ätherischen Ölen der Blick auf naturreine Qualität.
Für ätherische und pflanzliche Öle sind in der EU keine gesundheitsbezogenen Angaben zugelassen. Die genannten Punkte beschreiben Herkunft, Zusammensetzung und traditionelle Verwendung, keine belegten gesundheitlichen Wirkungen.
Über den Autor
Kilian Lamothe, Geschäftsführer von Green Helpers. Mit Green Helpers bringt er vegane Nahrungsergänzung auf den Markt, die im Labor auf Reinheit und Gehalt geprüft wird. In den Beiträgen dieses Blogs erklärt er Inhaltsstoffe und Herkunft sachlich und hält sich bei gesundheitsbezogenen Aussagen streng an die geltenden Vorgaben.